Open Educational Resources – Tobias Steiner

Datum: 21. Juni 2018

Tobias Steiner

Der Weg zu offenen Lernmaterialien

Open Educational Resources bedeutet, dass Bildungsmaterialen, wie Videos, Bücher, Online-Kurse, für alle kostenlos im Internet zugänglich gemacht werden. Publiziert werden sie unter einer freien und offenen Lizenz, sodass die Nutzung und Weitergabe keinen rechtlichen Begrenzungen unterliegt.

 

Das Projekt „Synergien für Lehren und Lernen durch OER“ (SanLLOER) wurde 2017 an der Universität Hamburg gestartet, um Open Educational Resources in den Hamburger Schulen und Hochschulen bekannter zu machen und langfristig die Nutzung offener Bildungsmaterialien zu fördern. In seinem Vortrag am 21. Juni auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung Open Knowledge berichtet Tobias Steiner von seiner Arbeit als Projektkoordinator, von der Hamburg Open Online University (HOOU) und diskutiert mit seinen Gästen über die Potentiale und Probleme beim Einsatz von Open Educational Resources in der Bildung.

Open Culture – Dr. Lukas Mezger

Datum: 7. Juni 2018

Freie Kultur für alle

Kultur- und Erinnerungsinstitutionen wie Bibliotheken, Archive und Museen stellen die ihnen anvertrauten Kulturgüter der Allgemeinheit offen und digital zur Verfüung und lassen sie so Teil der digitalen Allmende werden. Kunstwerke, Dokumente und andere historische Artefakte können dann frei verbreitet und von anderen Kulturschaffenden und Wissenschaftlern für das eigene Werk genutzt werden.

Dr. Lukas Mezger engagiert sich bei Wikimedia, der gemeinnützigen Organisation hinter Wikipedia, die sich auch dafür einsetzt, Wissen von Kultur- und Erinnerungsinstitutionen im digitalen Raum frei verfügbar und nachnutzbar zu machen. Aus seiner Beschäftigung mit der Wissenschaft der Musikinstrumente entstand 2017 in Kooperation mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg das Projekt „Wiki Loves Music“, das er in seinem Vortrag am 7. Juni auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung „Open Knowledge“ näher vorstellen wird.

Open Source – Prof. Dr. Matthias Finck

Datum: 31. Mai 2018

Prof. Dr. Matthias Finck

Open Source Softwareentwicklung – Mythen, Märchen, Missverständnisse

Open Source beschreibt die freie Verfügbarkeit von Software-Quellcodes, die im Rahmen von freien Open-Source-Lizenzmodellen unentgeltlich genutzt, vervielfältigt und sogar beliebig verändert werden können. Somit bietet Open Source Software nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Weiterentwicklung für den individuellen Bedarf. Viele erfolgreiche Programme wie Linux oder MySQL gehen auf Open Source Initiativen zurück.

In seinem Vortrag am 31. Mai auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung Open Knowledge geht Prof. Dr. Matthias Finck auf die Vorurteile gegenüber Open Source ein und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, dass Open Source Softwareentwicklung hochprofessionell und durchaus profitabel sein kann. Außerdem argumentiert er, warum die Entwicklung und Nutzung von Open Source Software ein wichtiges Ziel sein sollte – gerade auch für öffentliche Institutionen.

Open Government Data – Dominic Panić

Datum: 31. Mai 2018

Dominic Panić

Hamburg zieht blank- über offene Verwaltungsdaten und mehr Mut zur Transparenz

Offene Verwaltungsdaten, auch Open Government Data genannt, können von jedermann frei genutzt, weiterverbreitet und weiterverwendet werden. Die Daten sollen unentgeltlich und digital abrufbar sein und dürfen keinen urheber- oder datenschutzrechtlichen Beschränkungen unterliegen.

Die Freie und Hansestadt Hamburg nimmt in Deutschland eine Vorreiterrolle im Bereich der Informationsfreiheit und bietet einen zentralen und freien Zugang zu aktuellen Daten, wie Senatsmittelungen, Statistiken, Geodaten, und vieles mehr. Seit Inkrafttreten des Hamburger Transparenzgesetzes 2012, das auf die Volksinitiative „Transparenz schafft Vertrauen“ zurückzuführen ist, wurden bereits mehrere tausend Datensätze der Hamburger Verwaltung und von Hamburger Unternehmen im neuen Transparenzportal veröffentlicht.

Als Referent zum Thema “Open Government Data” dürfen wir am 24. Mai 2018 um 18 Uhr Dominic Panić, Leiter des Tranzparenzportals Hamburgs, auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg begrüßen.

Verbundprojekt WTimpact – Vom Wissenstransfer zum Wissensaustausch

Möchten Sie sich auch ehrenamtlich als Citizen Scientist für die Wissenschaft engagieren? Im Auftrag der Wissenschaft führen Bürger Messungen durch, dokumentieren Beobachtungen, werten Daten aus oder nehmen andere Aufgaben im Forschungs- und Publikationsprozess wahr. Aus der Beteiligung von Hobbyforschern als Unterstützung für die Wissenschaft ergeben sich eine Reihe von Herausforderungen und Fragen: Welche Rahmenbedingungen sind hilfreich und wie wird die Datenqualität sichergestellt? Wie lassen sich die Erwartungen von Hobby-Forschern und Wissenschaftlern vereinbaren? Diese und andere Fragen können am 17.05.2018 um 18 Uhr auf dem Kunst- und Mediencampus Hamburg im Rahmen der Ringvorlesung „Open Knowledge“ gemeinsam mit Dr. Martin Kubiak und Dr. Miriam Brandt diskutiert werden.

Dr. Martin Kubiak, Insektenforscher und Mitarbeiter in der Abteilung Biodiversität der Tiere an der Universität Hamburg, stellt das aktuelle Hamburger Forschungsprojekt „Insektenfauna auf dem Energieberg Georgswerder“ vor.

Dr. Miriam Brand, Wissenschaftskoordinatorin am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, hält den Vortrag „WTimpact – Vom Wissenstransfer zum Wissensaustausch“.

Open Science – Dr. Christina Riesenweber – Konstantin Olschofsky

Datum: 3. Mai 2018

Konstantin Olschofsky

Christina Riesenweber

 

Open Science in Berlin und Hamburg – Die Wissenschaft öffnet ihre Tore

In dieser Ringvorlesung widmen sich Dr. Christina Riesenweber und Konstantin Olschofsky der Frage, welche Bedeutung Open Science für große Wissenschaftsstandorte wie Berlin oder Hamburg hat. Sie blicken aus der Sicht der jeweiligen Städte auf das Thema und stellen die Open-Science-Projekte „Hamburg Open Science“ und „Open-Access-Strategie für Berlin“ vor. Dabei wird der Frage nachgegangen, was es bedeutet Open Science in Großstädten zu etablieren.

Open Knowledge – Prof. Dr. Sören Auer

Datum: 26. April 2018

Prof. Dr. Sören Auer

Von Open Data zu Open Knowledge

Prof. Dr. Sören Auer ist seit 2017 Professor für Data Science and Digital Libraries an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover und Direktor der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover.
Als Vorstandsmitglied der Open Knowledge Foundation Deutschland und Mitbegründer von Forschungs- und Communityprojekten wie DBpedia ist er die Idealbesetzung für den Auftakt der Ringvorlesung zu offenem Wissen.
Mit seinem Vortrag „Von Open Data zu Open Knowledge“  wird er den Bogen spannen zu den Themen der Ringvorlesung wie Open Science, Open Educational Resources, Citizen Science, Open Government Data, Open Source und Open Culture. Die Auftaktveranstaltung wird damit in die Openness-Kultur einführen und anschaulich machen, was sie hinter dieser „neuen Offenheit“ verbirgt.

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